Was passiert nach dem Freizeitunfall?

Das Wochenende steht vor der Tür. Der Rucksack ist gepackt, die Laufschuhe sind geschnürt oder das Mountainbike ist startklar. Raus in die Natur, den Kopf freibekommen, die Freiheit genießen. Ob beim Klettern in den Bergen, beim Kicken mit Freunden oder einfach beim gemütlichen Heimwerken im eigenen Garten – unsere Freizeit ist uns heilig. Sie ist der Ausgleich zum stressigen Alltag.

Doch was, wenn sich diese Unbeschwertheit in Bruchteilen einer Sekunde in Luft auflöst?

Ein falscher Tritt auf einer feuchten Wurzel. Ein Moment der Unachtsamkeit auf dem Fahrrad. Ein Sturz, der alles verändert.

 

Der große Irrtum: „Ich bin doch versichert!“

Wenn das Schlimmste passiert und ein Unfall bleibende Schäden hinterlässt, greift in der ersten Schocksekunde oft ein beruhigender Gedanke: „Zum Glück lebe ich in einem Sozialstaat, ich bin ja gesetzlich unfallversichert.“

 

Hier kommt das böse Erwachen: Die gesetzliche Unfallversicherung schützt ausschließlich bei Unfällen am Arbeitsplatz, auf dem direkten Weg dorthin und wieder zurück. Das bedeutet im Umkehrschluss: Mehr als 70 Prozent aller Unfälle passieren in der Freizeit – und genau hier greift die gesetzliche Kasse überhaupt nicht.

 

Wer am Samstagabend beim privaten Fußballspiel schwer stürzt und fortan mit körperlichen Einschränkungen leben muss, geht leer aus. Keine monatliche Rente, keine Kapitalspritze für den behindertengerechten Umbau des Autos oder der Wohnung. Nichts.

 

  • Was passiert mit Ihrem Lebensstandard?
  • Wie bezahlen Sie Ihre Miete oder die Kreditrate für das Haus?
  • Wer übernimmt die laufenden Fixkosten, das Leasingauto, die Lebensmittel?
  • Wer finanziert die oft teuren Therapien, Umbauten oder Hilfsmittel, die das Leben nach einem Unfall erträglich machen?

 

Der gewohnte Lebensstandard gerät ohne Absicherung sofort ins Wanken. Aus der körperlichen Belastung wird ganz schnell eine existenzbedrohende psychische und finanzielle Krise für Sie und Ihre Familie.

 

Sinnvoll vorsorgen: Wie sichern Sie sich richtig ab?

Es geht nicht darum, in ständiger Angst zu leben oder auf die geliebten Hobbys in der Natur zu verzichten. Ganz im Gegenteil! Wahre Freiheit bedeutet auch, zu wissen, dass man für den Ernstfall einen Fallschirm hat.

 

Um sich sinnvoll gegen die finanziellen Folgen eines Freizeitunfalls abzusichern, gibt es zwei wesentliche Säulen:

 

  • Die private Raiffeisen Unfallversicherung: Sie ist genau für diese Lücke da. Sie zahlt bei dauerhaften körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen (Invalidität) infolge eines Unfalls – weltweit und rund um die Uhr. Sie erhalten entweder eine hohe Einmalzahlung (um z. B. den Wohnraum umzubauen oder Kredite zu tilgen) und/oder eine lebenslange Unfallrente. Zudem übernimmt sie oft Kosten für Such-, Rettungs- oder Bergungseinsätze, was gerade für Outdoor-Sportler essenziell ist.

 

  • Die Raiffeisen Berufsunfähigkeitsversicherung (BU): Während die Unfallversicherung nur bei den direkten Folgen eines Unfalls zahlt, sichert die BU Ihr wertvollstes Gut ab: Ihre Arbeitskraft. Wenn Sie Ihren Job (egal ob durch Unfall oder eine schwere Krankheit) zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben können, zahlt sie eine monatliche Rente, um den Lebensstandard zu sichern.

 

Zeit, aktiv zu werden

Wir planen unsere Urlaube monatelang im Voraus, wir vergleichen stundenlang Tarife für die Vollkasko unseres Autos – aber wenn es um unseren eigenen Körper und unsere finanzielle Existenz geht, schieben wir das Thema gerne auf die lange Bank. Nach dem Motto: „Es wird schon nichts passieren.“

 

Nehmen Sie sich heute 15 Minuten Zeit. Überprüfen wir gemeinsam Ihren aktuellen Versicherungsschutz. Schauen wir genau hin, wo Ihre Lücken liegen. Machen Sie rasch einen Termin für eine Beratung bei uns im Haus.